Das ist en vogue!
Reflexion und AufbruchTrends für die Saison Herbst/Winter 2010/2011
Das erste Jahrzehnt des 3. Jahrtausends ist durcheilt – wohl keines, das als blühend und heiter in die Geschichte eingehen wird, es sei denn, man hat geheiratet, Kinder bekommen, im Lotto gewonnen oder anders sein privates Glück gefunden. Im Großen und Ganzen aber gab es in den „Nullerjahren“ mehr Gründe für Sorgenfalten: Kaum hatte sich die Angst vor dem Millenniums-Computercrash gelegt, platzte die Dot-Com-Blase, zerbarsten die Twin-Towers im Al-Quaida-Terror. Klimawandel und Kriege. Hartz IV, Finanzkrise, Bildungsmisere, DSDS, GNTM – und immer mehr Kinder mit ADS. Doping-, Wett- und Gammelfleischskandale, S-Bahn-Chaos in Berlin. BSE, Vogel- und Schweinegrippe. Analogkäse. Mario Barth vor 70000 Leuten im Olympiastadion. Wie gesagt: Die Nullerjahre.
Haben wir aus all dem etwas gelernt? Das Deutsche Modeinstitut DMI meint: hoffentlich und mahnt, es gehe jetzt um Besinnung, Korrektur und Neuordnung. Dazu gehört ein wichtiger Trend: „Grüne“ Mode. Ökologisch verträgliche Materialien und Produktion erleben einen Boom – genauso wie Bionahrung, eigener Gemüseanbau (Michelle Obama!), Stricken und Heimwerken. Möglicherweise ist das alles der Ausdruck eines großen Widerwillens gegen vorgefertigte Rollenbilder, der Widerstand gegen Firmenphilosophien, die einem nichts bedeuten, gegen Billignahrung und Medienhype? Auch wollen immer mehr Menschen nicht mehr unkritisch die Erwartungen der Gesellschaft an sie als Arbeitskräfte, Leistungsträger, Konsumenten, Investoren, als Liebhaber, Eltern oder auch Kinder erfüllen, weil diese Ansprüche einfach ihre Anpassungsfähigkeit und -bereitschaft oder ihre seelische Kraft übersteigen.
Der Gegenzauber: Authentizität. Sie soll gegen Überforderung und Überdruss wirken, sie soll Geschichten erzählen und Herkunft belegen – vielmehr vortäuschen, denn natürlich wird auch sie sorgfältig inszeniert und industriell produziert. Von der Zeitschrift BRIGITTE zum Beispiel, die keine Models, sondern nur noch „echte“ Frauen fotografiert und sich von ihrer neuen Natürlichkeitsästhetik Sympathien und Auflage verspricht. Auch die Einrichtungsbranche hat die Unvollkommenheit und Experimentierlust als Trend entdeckt und versucht mit provisorischen Möbeln zum Klappen, Falten, Verschachteln anzuregen oder setzt auf Romantik und Kuscheln mit Landhausfeeling. Ganz wie „König Karl“: Auch Karl Lagerfeld mag es neuerdings bäuerlich und hat zur Präsentation der Chanel-Kollektion für den Sommer 2010 das Grand Palais in Paris mit Strohballen, Holz und lebenden Hühnern in eine romantische Scheune verwandelt; die Models trugen Eierkörbchen und Blümchen an ihren Clogs. Nach Jahren futuristischer Strenge ein Salto rückwärts?
Anklang findet Einzigartiges mit einer guten Story, meint das DMI. Die Wenigsten werden das Rare, Schöne oder auch das Ländliche in einem Secondhand-Shop oder bei einer Landpartie aufstöbern. Die Industrie macht das für sie. Unternehmen gehen auf reale Bedürfnisse ein, die sich der Großstadtmensch nicht mehr so einfach erfüllen kann. In der Mode wird urbane Sportswear mit Ausstrahlung von Bewegtem und Getragenem wichtig. Sie steht höher im Kurs als das in den letzten Jahren durchexerzierte Tailoring. Gewaschen, leicht, lose, knittrig sollen die Dinge sein, wenn schon nicht echt alt, knittrig und verwaschen.
Erfolgreiche Kollektionen erfinden sich nicht mehr in jeder Saison neu, sondern bauen auf Bewährtes auf und entwickeln sich weiter. Was jetzt zählt, sind wahre Werte, weniger oberflächlicher Glamour Bei Luxusmarken wird man das Vertraute suchen und sich Wertstabilität erhoffen, die aufrichtigen Marken des Mittelmarktes sorgen fürs funktionierende Alltägliche, das allerdings nie basic sein darf. Hersteller mit Kompetenz für etwas ganz Bestimmtes werden zu den Gewinnern gehören. Marken werden zulegen können, wenn sie den Konsumenten zu überzeugen vermögen, dass ihre Produkte in einer vernünftigen Relation zum verlangten Preis stehen. Leicht gesagt. Die Industrie, aber auch der Handel bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Aufbrechen, sind zerrissen zwischen Furcht und Wahnsinn, Fortschreiten und Innehalten. Eine Lösung, ein Mittelweg? In dieser Saison wohl noch nicht.
Die Basisthemen – Damen und Herren
Das Deutsche Modeinstitut entwickelt die für den Sommer 2010 entwickelten Themen für die Herbst/Winter-Saison weiter.
1. De-Stressed – Wir suchen nach Entspannung, Balance und Komfort, inzwischen in allen Lebensbereichen. Sports- und Casualwear beeinflussen unser Verständnis von Eleganz in der Damen- und der Herrenmode. DE-STRESSED entwickelt sich für Herbst/Winter 10/11 als Überthema SOFTWEAR weiter. Die Mode dieses Themas ist entspannt, schmeichelnd, sanft einhüllend und umspielend. Sie bietet Vertrautheit und Schutz. Natürliche Oberflächen sorgen für Sinnlichkeit. Die Looks sind geschichtet und weich.
2. Vision – Das dunkle, futuristische und grafische Thema des Sommers 2010 steht im Winter für Modernität. entschieden, körperbetont, linear: HARDWEAR. In einer unsicheren Welt wächst das Bedürfnis nach Schutz und Abgrenzung und äußert sich in einem Look, der hart und bestimmt auftritt. Elemente aus Rüstungen signalisieren den unerbittlichen Wettbewerb; Momente der Rebellion werden durch Nieten und schwarzes Leder dargestellt. Die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft wird offensichtlich durch einen futuristischen Touch symbolisiert.
3. Authentizität, Universal und Collage – fließen einzeln in das Thema SOFTWEAR ein. Alle drei finden sich aber auch in einem neuen Überthema wieder, das die Sehnsucht nach Übermut, Spaß an der Inszenierung und spielerischer Unordnung widerspiegelt: PLAYWEAR. Mode als eine Art Droge – in diesem Thema wird humorvoll mit Klischees gespielt, die Posen sind überzogen und selbstbewusst. Lebenslust einer neuen Generation, die sich behaupten wird!
SOFTWEAR, HARDWEAR und PLAYWEAR formen drei Bereiche, aus denen verschiedene Subthemen mit einer eigenen ästhetischen Natur herausgearbeitet werden – Kollektions- und Programmthemen für bestimmte Marktsegmente oder Produktgruppen.
Farben
Neutralität und Tonigkeit bilden die Basis für die enorme Vielfarbigkeit des Winters. Zwischen Creme, Lichtgrau, Grau und Taupe changierend sorgen NEUTRALS für Harmonie zwischen kräftigen Farben. Als weißnahe Zwischentöne bilden sie eine elegante Alternative zum sehr präsenten Schwarz. Feiner Glanz, Transparenz und unterschiedliche Materialdichte verleihen Schwarzschattierungen Raffinesse.
Rot setzt besondere Akzente. Die reiche Rot-Palette reicht von Orange bis Magenta und sorgt zwischen Neutrals und dunklen Tönen für einen kräftigen Energieschub im Winter.Blau – leicht pudrig, ohne müde zu wirken - wurde von einschlägigen Trendbüros als neue Winterfarbe favorisiert.
Beerentöne – sie sind nach wie vor in den Kollektionen sehr präsent.
Kräftige Farben sind ein Statement. Besonders tonige Harmonien brauchen Verfremdung durch starke Farbakzente und effekte – in monochromen Flächen oder mutigen Dessins.
Materialien
Mehr Qualität und Funktion fürs Geld ist das Gebot der Stunde – und damit steigen die Ansprüche an die Materialien. Die Märkte erwarten ein hohes Maß an Selbstverständlichkeit und Alltagstauglichkeit. Der Komfortgedanke wird vor allem mit Jersey, Strick und schmiegsamem Stretch umgesetzt. Weder vordergründige Prahlerei noch übertriebene Exzentrik sind gefragt. Dagegen überzeugen Echtheit und Natürlichkeit. Sie werden auf traditionelle Wurzeln zurück geführt und basieren auf handwerklichem Können. Wolle, Felle/Fellimitate, Leder sind Stoffe, die selbstverständlich und „gelebt“, aber nie feingemacht wirken. Die Kreativität der Materialien bestimmt die Aussage der neuen Kollektionen. Es wird deshalb eine Saison der Fancy Tweeds, Jacquards, Buntgewebe und eigenwilligen Prints.
Beispiele:
• Schwarze Tuche und fließende Jerseys als Angelpunkt, dazu schillernde, patinierte Metallics und Pailletten.
• Bauhaus-Graphics, Hell-Dunkel-Kontraste in geometrischen Dessins
• Dichte Walkflanelle, fließende Crêpe-Melangen in schattenhaften Grau- bis Taupe-Nuancen
• Entspannte Felloptik, Fellfarben, Tweed, gestrickter Pelz
• Fragmentierte Fotoprints auf glänzenden Stoffen oder Wolle
• Animal Prints auf Wolle oder Jacquard, diskreter Glanz
• Gewaschene Wolle, Cord, grobe Melangen
• Wolle, Crêpe, einfache Jerseys und Sweats, Cotton auf Wolle
• Winterblumen, Gravuren in Patina-Print
• Neue Karos und Glenchecks
• Prächtige Ornamente, Ausbrenner, verwischte Aufflockungen, „gebrauchte“ Jacquards
• Gewaschener, entfärbter Pannesamt, Crash-Effekte, Antikfärbung
• Kräftige, antike Prints, aufwändige Fonds
Ausgewählte Produktgruppen und Styling - Damen
Mäntel
Suitcoats, die sich vom Blazermantel ableiten, sind saisonübergreifend zu Kleidern und Strick tragbar. Wollmäntel mit weichen, überschnittenen Schultern sind kniefrei und sorgen mit strukturierten Oberflächen oder großflächigen Dessins für Aufmerksamkeit. Wärme und Schutz versprechen Hirtenmäntel oder unkonstruierte Capeformen. Ponchos und Plaids entsprechen der Lust, sich mit Schals und Tüchern zu umwickeln. Stepp erneuert sich.
Leder
Leder signalisiert Entschlossenheit und Gewappnetsein – unverzichtbar im nächsten Winter. Polierte, überwiegend dunkle Nappaleder zeigen Gebrauchsspuren. Klar definierte Formen, stark betonte Schultern. Neben kurzen Jacke und Mänteln sind Napparöhren, -kleider und –röcke zu sehen.
Bold Men’s Jackets
Übergroße Jackets sind wie Sakkos für starke Kerle aufgemacht und dienen zur entspannten Interpretation des Feminin/Maskulin-Kontrastes.
Mantelkleider
Sie sind immer kniefrei, können wie ein Kleid getragen werden, aber auch mit Shirt und Hose verfremdet werden.
Schulterlinien
Der Gestaltung der Schulterlinie kommt in dieser Saison große Bedeutung zu. Betonte Schultern – zum Beispiel in Pagodenform - sind eine Möglichkeit, Schulterlinien an Jacken, Blazern oder Kleidern klar zu definieren.
Coco-Jäckchen
Kleine taillierte Jacken, mit oder ohne Kragen, haben Charme und erinnern an Coco Chanel. Bunte Tweeds, Strukturwolle und Kantenbetonungen verstärken die Aussage. Mit Jeans, Workwear-Hosen oder Printröcken kombiniert wirken sie neu und besonders reizvoll.
Spencer
Die neuen Spencer brauchen klare Konturen und eine gewisse Härte. Dafür sind gerade und betonte Schultern wichtig.
Jersey-Allrounder
Leggings, Röcke, Overalls, Shirts und Kleider sind die Basics für den Aufbau neuer Looks. Jersey modernisiert aber auch Jacken und besonders Mäntel.
Kleider – Cut
Kleider gehören zu den Essentials der Saison. Sie werden multifunktional mit Shirts oder zu Suitcoats und Bold Men’s Jackets kombiniert oder nach wie vor unter Strickjacken.
Kleider – Soft
Zwei Kleidertypen dominieren: die schmale, durch präzise Schnitte entstandene Form und die weich fließende, deren Stofffülle durch Drapierungen und Wickelungen aufgefangen oder lose fallengelassen wird.
Eventkleider
Zu besonderen Anlässen trägt man Kleider mit knappen Jäckchen mit betonter Schulter, Kleider im Tunika-Stil aus Spitze oder dekorativen Stoffen. Glitzershirts gehören ebenso dazu wie Nappa-Leggings. Röcke sind bestickt, mit Nieten, Pailletten oder Rüschenkaskaden besetzt oder einfach aus Spitze gearbeitet. Man kombiniert sie mit schlichten Casual-Teilen.
Blusen/Tops
Blusen als dekoratives Einzelteil haben Schmuckkragen, besondere Ärmel- und Manschettenformen, Plastronfonten und werden mit Schleifen, Bändern, Kunstblumen oder Volants dekoriert. Weiße Hemdblusen, Jeanshemden, Karoblusen haben weiterhin Gültigkeit und passen zu Jeans, Strick und Leder.
Röcke
Röcke müssen im Zusammenspiel mit Leggings, gemusterten und farbigen Strumpfhosen und Strumpfstiefeln gedacht werden. Das bedeutet, sie müssen immer kurz sein und die Blicke auf sich ziehen, zum Beispiel als bedruckter, verspielter Stufenrock. Bequeme Shiftröcke aus Strick und Jersey gehören zu den Basics. Tulpenförmige und Ballonformen mit elastischem Saumabschluss bleiben aktuell.
Leggings/Hosen
Leggings und alle schmalen Formen sind essentiell, weil alle Silhouetten und Looks auf schmalen Beinen aufbauen. Unterschiedliche Materialien, Strukturen, Applikationen bieten neue Anreize.
Hosen
Schmale, meist verkürzte Formen sind die Alternative zur Leggings. Mit einer oder zwei Bundfalten und Seitentaschen haben sie eine maskuline Anmutung, die durch Krempeln gemildert werden kann. Mit mehr Volumen werden Boyfriends-Typen daraus, die perfekt zu allen kurzen Jacken passen.
Bequeme Cargo-Formen mit den entsprechenden Details bleiben aktuell. Weiten und Längen variieren. Lebensspuren durch Waschungen sind obligatorisch.
Denim
Ganz unverzichtbar sind Jeans, ob als Röhre oder Boyfriend-Hose. Neben Raw-Denim werden Waschungen und Abnutzungs-Effekte wichtiger.
Strick
Ohne Masche geht es gar nicht im nächsten Winter, entspricht sie doch dem Bedürfnis der Menschen nach Entspanntheit und Schutz am besten. Die Farben sind der Konfektion angepasst: Schwarz, Grau, Naturweiß bilden die Basis für kühle, eisige Blautöne, warme, goldene Farben und kraftvoll-intensive Rotnuancen.
Innovative Garne sind die kreative Basis für neue Formen und Volumen, darunter zum Beispiel Makro-Dochtgarne, grobe Flammeneffekte, runde, wollige Kordeln für Maxi-Strukturen. Kompakte Bouclés und Fellvarianten aus Woll-, Alpaka- und Mohair-Mischungen sind warm und schützen. Wolle aus ökologischer Schafzucht und natürliche Färbungen mit Henna, Krapp und anderen Pflanzen gehören zum Öko-Thema.
Kreative 3D-Strukturen, Fransen, Bänder, Drucke ermöglichen ganz neue Stylings und Oberflächen.
Strick zeigt sich in unterschiedlichsten Formen und dient oft als Hülle: Ponchos, großzügige Schals und Kapuzen wärmen und schmücken. Capes, Pulli-Kleider, lange Jacken sind ideal für den sanften Lagen-Look des SOFTWEAR-Themas. Lange, schlanke Pullis mit flachen Zopfstrukturen werden mit losen, breiten Schlauchkragen oder Kapuzen variiert.
Feinere Jerseys werden mit gröberen Garnen neu kombiniert.
Voluminöse Mohairs, Rippenstrukturen, Felldetails geben Mützen, Schals, Kapuzen, Arm- und Beinstulpen sowie Strumpfhosen Charakter.
HARDWEAR betont natürlich auch beim Strick die Schulterlinie – zum Beispiel mit Pelz-Accessoires. Die Taille perfekt geschnittener Strickkleider wird mit einem Gürtel betont. Grafische, geometrische Strukturen und Jacquard-Dessinierungen betonen trendige Tuniken, die zu Leggings getragen werden.
PLAYWEAR spielt mit Rüschen, Volants und gestrickten Schleifen, mit Smoke-Effekten, phantasievollen Blasen- und Cloqué-Strukturen, Spitzenbordüren. Patchworks, Blumenmuster, Drucke wirken heiter und erlösend, wenn das Leben mal wieder stressig wird.
Ausgewählte Produktgruppen und Styling – Herren
Mäntel
Wollmäntel sind unentbehrlich im nächsten Winter: als Flanellpaletot 1- oder 2-reihig, im Military-Look, als Caban oder als loster Cashmere-Coat
Jacken
Wenn kein Wollmantel, dann viel Funktionalität, vor allem bei längeren Outdoor-Jacken. Sie sollen vor Kälte schützen (als Alaskaparka oder Daunenjacke), Aktivität suggerieren (Fieldjacket und Rutensteppanorak) oder sind an Militärjackets angelehnt.
Hüftlange Formen eignen sich für einen entspannten Lagenlook, sie sind aus Leder (Kutscherjacken mit Patina, Jeansformen, Fliegerjacken mit vielen Blasebalgtaschen und groben Strick- oder Jerseyeinsätzen), als Dufflecoat aufgemacht oder haben eine leicht glänzende Oberfläche, die über Sweats getragen wird.
Anzüge
Moderne Formen haben kurze, knappe Silhouetten und knöchelkurze Hosen mit Umschlag; Klassiker sind entweder knappe Zweireiher, schlanke 2-Knopf-Formen oder 3-Teiler mit Weste und Bundfaltenhose.
Sakkos
Gern leger: als Pulloverjackets in Edelhaar und soft konstruiert oder als Jerseysakko, Cordsakkos mit Karofutter und Nylondetails.
Exakt: 2-reihige Blazer.
Hosen
Formal: Optisch schmale Bundfalte, Bundfaltenform mit lockerer Hüftweite, aber schlankem Bein; schlanke, kurze Form mit Umschlag.
Casual: Denim bleibt stark – in Grau und Schwarz, mit Ledercoating, Chinos mit Komfortweite wirken entspannt und selbstverständlich.
Hemden
Bei den Cityhemden sind viele Karos (Vichy, einfache Checks) zu sehen, Faux-Unis, feinste Streifen. Die Kragen sind schlank, zum Teil kontrastierend. Daneben sind Jeanshemden, Holzfäller-Karohemden zu sehen.
Strick
Feinstrick mit tiefen Ausschnitten, taillenlange Strickjacken, Grobstrickpullover mit Zöpfen, Argyle-Muster.
Informationen: DMI – Deutsches Modeinstitut, Holzgasse 7-11, 50676 Köln. Fon: 0221 883026. E-Mail: info@deutschesmodeinstitut.de, www.deutschesmodeinstitut.de
